Remote Work leicht gemacht

May 25, 2022
Remote Work leicht gemacht

“Die talentiertesten Leute sind nicht mehr in San Francisco oder New York. Wenn ihr euren Talent Pool auf einen Ort beschränkt, seid ihr wahrscheinlich im Nachteil“, sagt Airbnb CEO Brian Chesky. So dürfen Arbeitnehmer*innen bei Airbnb seit der Corona Pandemie rund 3 Monate im Jahr von überall auf der Welt arbeiten. Diese Änderung bedeutet auch, dass das Unternehmen nun auch Talente rekrutieren kann, welche sich nicht im Umkreis eines Airbnb Offices befinden „und durch die Flexibilität im Recruitingprozess werden wir zeitgleich zu einem vielfältigem Unternehmen“, erklärt Chesky.


Durch Beispiele wie Airbnb und einige weitere große Firmen wird deutlich, dass Remote Work und Flexibilität am Arbeitsplatz nicht nur für Arbeitnehmer*innen, sondern auch für Unternehmen selbst, viele Vorteile mit sich bringen. Dennoch ist das “New Work-Modell” in vielen Büros noch nicht so ganz angekommen, denn was in der Theorie schön und gut klingt, bedeutet nicht, dass es in der Praxis genauso leicht umsetzbar ist.


Bei Characters haben wir es ebenfalls geschafft erfolgreich auf Remote Work umzustellen und sind damit mehr als zufrieden. Wir wollen euch die besten Tipps und Tricks verraten, welche nicht nur für uns funktionieren…


  • Das richtige Equipment

    Die wohl wichtigste Voraussetzung ist die Ausstattung mit dem richtigen Equipment und der entsprechenden digitalen Infrastruktur. Das bedeutet, dass Mitarbeitende stets mit der modernsten Technik ausgestattet werden sollten und es ihnen möglich ist, von überall auf das Firmennetzwerk, Informationen und Dokumente zugreifen zu können. Natürlich kann sich das Equipment je nach Unternehmen unterscheiden, grundsätzlich sollten aber immer ein Laptop/ Bildschirm, eine Maus, eine Tastatur und ein Internetzugang gegeben sein, um einen smart workplace zu schaffen.

  • Safety first

    Gerade für größere Unternehmen ist das Thema Datensicherheit in der global vernetzten Welt relevant. Denn wenn Mitarbeitende nicht im lokalen Firmennetz arbeiten, sondern sich erst von außen einwählen müssen, birgt das Gefahren, die bei der Implementierung von Remote Work beachtet werden sollten. Wichtig ist, dass eine lückenlose Überwachung möglich ist und verdächtige Aktivitäten und potenzielle Sicherheitslücken umgehend gemeldet werden. Falls über ein Firmennetzwerk gearbeitet wird, sollte Mitarbeitenden zudem ein einfacher Identitätsnachweis zur Verfügung stehen, um problemlos remote zu arbeiten.

  • Die besten Tools

    Die richtige Kommunikation und der Informationsaustausch sind das A und O, um reibungslose Remote Work zu ermöglichen. Um die virtuelle Zusammenarbeit zu vereinfachen gibt es eine Reihe von Tools, wie beispielsweise die Projektmanagement Tools 
    Monday, oder Trello, die Zeitmanagement Tools, wie Harvest, oder Moco, oder auch Produktivitätstools, wie ToDoist. Bei Characters nutzen wir für die Zusammenarbeit das Komplettpaket von Google. So haben alle Mitarbeitenden durch Google Drive jederzeit die Möglichkeit, auf Daten zuzugreifen, oder sich über den Google Chat auszutauschen und mit Kund*innen im Videochat via Google Hangouts in Kontakt zu bleiben.

  • Ein paar Regeln machen’s möglich

    Ohne festgelegte Regeln kann Remote Work schnell schiefgehen. Auch wenn das erst einmal blöd klingt müssen Regeln nicht zwingend einschränkend sein, dennoch helfen einige Abmachungen dabei, in Kontakt zu bleiben und den Überblick zu behalten. Bei größeren Teams und flexiblen Arbeitszeiten kann es beispielsweise helfen, Abwesenheiten einzutragen und zu vermerken, wenn Mitarbeitende gerade nicht zu erreichen sind. Bei uns updaten wir uns täglich im “Stand Up”, um uns über Prozesse auszutauschen und Aufgaben zu besprechen. Solche Calls helfen besonders dabei die Dynamik im Team aufrecht zu halten und sich gegenseitig zu informieren. Aber auch bei den Regeln ist Vorsicht geboten, zu viele Regularien können für Arbeitnehmer*innen schnell einschränkend wirken und die Flexibilität, welche durch Remote Work eigentlich ermöglicht wird, schnell auf ein Minimum beschränken. Jedes Unternehmen sollte individuell entscheiden und ausprobieren, welche Regeln und Prozesse funktionieren und notwendig sind, und welche Regeln gut und gerne gestrichen werden können.


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